Einführung von Pfarrer Georg Martin und Pfarrvikar Florian Regner


In einem festlichen Einführungsgottesdienst in der Jetzendorfer Pfarrkirche
St. Johannes hat der Abt von Scheyern, Markus Eller, in seiner Funktion als Dekan die neuen Geistlichen, Pfarrvikar Florian Regner und Pfarrer Georg Martin, in ihre Ämter eingeführt. Pfarrvikar Regner hat seinen seelsorgerischen Mittelpunkt im Pfarrverband Jetzendorf-Steinkirchen, während Pfarrer Martin schwerpunktmäßig für den Pfarrverband Ilmmünster zuständig ist und die Leitung der beiden Pfarrverbände Jetzendorf und Ilmmünster übernimmt.

Zuvor wurden die Geistlichen mit einer großen Schar Ministranten in einem langen Festzug, den die Petershausener Blaskapelle anführte, zusammen mit den Fahnenabordnungen vieler Vereine aus dem Pfarrverband (und mit den Gläubigen der Kirchengemeinde) vom Jetzendorfer Pfarrhaus zur Pfarrkirche geleitet.

In der vollbesetzten Pfarrkirche (auch Gläubige aus Maisach und Germering, den vorherigen Wirkungsstätten der beiden Geistlichen, waren angereist) überreichte der Scheyrer Abt Markus Eller symbolisch den Kirchenschlüssel an den neuen „Hausherrn“ Pfarrvikar Florian Regner und hieß die beiden Geistlichen mit Gottes Segen herzlich willkommen. Die Pastoralreferentin Regine Hauzenberger verlas die Ernennungsurkunde. Anschließend wurde mit 6 Konzelebranten der Festgottesdienst gefeiert.

Der gut vorbereitete Kirchenchor brachte die „Kleine Messe“ von Charles Gounod zur Aufführung,  Christian Preußler erfreute wiederum die Festgemeinde mit seinem virtuosen Orgelspiel. Die große Zahl der Konzelebranten (Pfarrer Georg Martin, Pfarrvikar Florian Regner, Pfarrer Alexander Weber vom Pfarrverband Schweitenkirchen, Diakon Paul März und Diakon Josef Forster, sowie Pater Lukas Wirth aus Scheyern), dazu Pastoralreferentin Regine Hauzenberger und Gemeindereferentin Christiane März und das gut gefüllte Gotteshaus gaben dem Festgottesdienst einen würdigen Rahmen. Auch viele Vereine aus dem Pfarrverband haben den Gottesdienst mitgefeiert und ihre wunderschönen Fahnen präsentiert.  

Abt Markus Eller betonte in seiner Festpredigt, wie wichtig das Bemühen sei, die verlorene Tugend der Dankbarkeit wiederzufinden. Ein Gedicht „Das kleine Wort“, das ihn seit Jahren begleitet, half ihm dabei. Viele Menschen warten oft vergeblich auf ein „Danke“ und bringen häufig selbst dieses „kleine Wort“  nur sehr schwer über die Lippen. „Danke – dieses Wort zieht wie eine Melodie durch unser Leben; der Glaube kann uns helfen, unsere Haltung zur Dankbarkeit wiederzufinden“. Den beiden neuen Geistlichen zeigte der Scheyrer Abt auf, dass sie nun ernten können, was sie selbst hier nicht gesät hatten. Sie mögen deshalb bemüht sein, den Samen der Früchte ihres Vorgängers, Dekan Konrad Eder, weiter zu verwenden, damit auch ihre Saat reichlich aufgehen möge. In diesem Zusammenhang führte der Abt den Gläubigen mit dem Erntedankfest auch bewusst vor Augen, wie gut es hier uns allen geht und dass auch wir den Dank nicht vergessen mögen.
Nach dem Festgottesdienst überraschten die Musikanten der Petershausener Blaskapelle auf der Straße die Kirchenbesucher mit einem abendlichen Ständchen.   

Beim anschließenden Empfang in der Aula der Jetzendorfer Schule sprachen der Jetzendorfer Bürgermeister Manfred Betzin und der stellvertretende Reichertshausener Bürgermeister Erwin Renauer herzliche Willkommensworte und richteten Glückwünsche an die beiden neuen Pfarrer. Der evangelische Pfarrer Peter Dölfel überreichte zusammen mit dem Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Kemmoden-Petershausen, Fritz Wiesender, Pfarrvikar Florian Regner und Pfarrer Georg Martin ein kleines Willkommensgeschenk. Sie  wünschten, dass mit Gottes Segen die gute ökumenische Zusammenarbeit weiter fortgeführt werden möge. Die Vorsitzende des Steinkirchner Pfarrgemeinderates, Gabriele Edlhuber und Josef Häuserer, der Vorsitzende des Jetzendorfer Pfarrgemeinderates sprachen die Hoffnung aus, dass sich die beiden neuen Seelsorger recht schnell heimisch fühlen mögen und freuen sich auf eine gedeihliche Zusammenarbeit.

Danach nutzten viele Pfarrverbandsmitglieder die Gelegenheit für ein gemeinsames Gespräch und für die Begegnung mit den beiden Geistlichen.

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